Mittwoch, 1. april 2009

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von AL - Community: Heidekreis
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Dienstag, 22. juli 2008


  „Lisa Politt, geborene Maria Elisabet aus Bomlitz, hatte (..) schon immer Widerworte. Das war vor 30 Jahren am Walsroder Gymnasium so, und das ist heute auf der Bühne so: Die Kabarettistin mit dem messerscharfen Intellekt und der unverkennbar linken Ausrichtung hat gerade den Deutschen Kabarettpreis gewonnen“, schrieb die Walsroder Zeitung im Dezember 2003. Mittlerweile sind ein paar Jahre vergangen, auch der Deutsche Kleinkunstpreis ist ihr, wieder als erster Frau, 2005  in der Sparte Kabarett verliehen worden, und sie hat ihren 50. Geburtstag hinter sich gebracht. Zeit, sich mal wieder in der alten Heimat blicken zu lassen.    Einlaß ab 18.30 Uhr, Info-Markt und Bühnenprogramm ab 19 Uhr     Am 22. August um 19 Uhr wird Lisa Politt nach langer Zeit endlich wieder in Walsrode zu sehen sein. Mit einem extra zusammengestellten Liederprogramm werden „die Spitzenkabarettistin, die so stimmgewaltig wie Tina Turner, so rothaarig wie Milva und so gemein wie keine Zweite ist“ (Kölner Stadtanzeiger) und ihr Partner Gunter Schmidt, mit dem sie das Duo „Herrchens Frauchen“ bildet, einen Abend in der Stadthalle Walsrode geben. Der Reinerlös dieses eigens zu diesem Zweck zusammengestellten Abends wird der antifaschistischen Jugendarbeit zur Verfügung gestellt. Eintritt: 15 Euro, erm. 7,50 Euro. Veranstalter: Culture Courage
von AL
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Sonntag, 25. mai 2008

Wieder mal haben Nazis in Walsrode hundert und mehr Aufkleber verbreitet. Vorrangig klebten die faschistischen Sticker in den Straßen ums Gymnasium und in der Schmehrsahlstraße. Ob aufmerksames "bürgerschaftliches" Engagement oder täglicher Antifaschismus: Über 100 Nazi-Aufkleber wurden abgezogen oder unlesbar gemacht. Bei den Aufklebern handelte es sich vorrangig um: "Organisiert die Anti-Antifa Good Night Left Side", "Antifa zerschlagen","Anti-Antifa stärken", "Freiheit für den Irak - Besatzer raus", sowie um Texte die sich scheinbar gegen Kapitalismus und Arbeitslosigkeit, Armut und Krieg richten oder auch "Freiheit statt Sicherheitswahn! Nein zum Überwachungsstaat!". Letzteres alles Losungen mit denen sich die Nazis selbst angreifen würden, wenn sie die Forderungen ernst nehmen würden. Denn gerade Nazis haben den Kapitalismus erst zu gesteigerter Armut, Arbeitslosigkeit, Überwachungsstaat und Krieg geführt - und die Programmatik heutiger Nazis führt in gleiche Richtung. Diese Aufkleber sind alle beim "resistore vertrieb" gekauft worden, dort können Aufkleber ohne Kontaktaufnahme zur anderen Naziszene erworben werden. Aber Aufkleber von der NPD fanden sich jetzt auch in Walsrode. Und an die ist nur über direkten Kontakt zu NPD oder ihre Unter-Organisaionen ranzukommen. Folgender NPD-Aufkleber fand sich mehrfach in Walsrode: "Jeder ist Ausländer .. nur dort nicht wo er [...]
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Dienstag, 15. april 2008


    ANTIFA SOLI SHOW  26.04.2008 BUILT UP WITH HOPE        The Hardcore Band "Built Up With Hope" was formed on the 29.02.2008 and its actually a beside project of the drummer & shouter Joshua Nähring (19 Years Old), the bassist & shouter Dennis Buchhop (17 Years Old) and the guitarrist & backup shouter Jonas Rosenmeier (16 Years Old). In the future we are planning some more recording and practise sessions. The first song of the Demo is called "Seek Humanity" and was written and recorded in 2 days. We are not playing music for the commercial succes. We are doing this because music is our passion.                                                                                                                                                      [...]
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Freitag, 21. märz 2008

Wache Bürgermeister besetzten Bundesstraße   Mit einer ungewöhnlichen Protestaktion bei Colditz im Muldentalkreis haben am Dienstag rund 20 Bürgermeister ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. Für etwa eine Viertelstunde wurde die Bundesstraße zwischen Colditz und Mittweida blockiert. Die Aktion teilte Mittweidas Bürgermeister Matthias Damm (CDU) am Dienstag Anfrage der nachrichtenagentur ddp mit. Mit der Aktion sollte gezeigt werden, dass sich die Bürgermeister der Region gemeinsam gegen Rechts engagierten. Die Aktion erfolgte als Reaktion auf  Vorfälle in Mittweida am vergangenen Wochenende. Dort seien in der Nacht zum 16.3.2008 auf dem Innenhof des Rathauses rechte Schmierereien, darunter ein großes Hakenkreuz, festgestellt worden. Auch Damm selbst sei bei dieser Aktion verbal angegriffen worden. Die Schmierereien seien inzwischen entfernt worden. Hintergrund für die Aktion der Bürgermeister war auch ein rechter Überfall etwa drei Wochen zuvor in Colditz. Dabei hatten etwa 100 rechte Jugendliche in der Stadt randaliert. Sie wollten ein linkes Konzert stören. Unter ihnen waren auch drei Mitglieder der verbotenen rechtsextremistischen Organisation Sturm 34 aus Mittweida. Zum Thema: Was Bürgermeister noch tun können: Foto: H.Kulick (aufgenommen bei einer Straßenblockade gegen Neonazis in Jena [...]
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Sonntag, 2. märz 2008

Bundesweit: Schule ohne Rassismus Aktion Courage e.V.: Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage Von Timo Reinfrank Das Projekt "Schule Ohne Rassismus - Schule Mit Courage" ist ein erfolgreiches Konzept, durch das Schülern sich über Jahre intensiv mit Gewalt, Rassismus und Diskriminierung im alltäglichen Umgang in ihrem sozialen Umfeld, der Schule, auseinander setzen können. Bedingung für die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus“: Alle Angehörigen der Schule müssen sich freiwillig dazu entscheiden. Gefördert werden sollen dabei demokratische Denk- und Handlungsweisen, Engagement gegen Diskriminierung und für Integration und Chancengleichheit, sowie die Sensibilisierung für jede Form des Rassismus und der Gewalt. Langfristig soll das Projekt zu einem nachhaltigen Abbau von Rassismus und Gewalt in der Gesellschaft beitragen. Auf Grund der Erkenntnis, dass emotionale Handlungsweisen im wesentlichen in der Kindheit und Jugend entwickelt werden, sollten antirassistische Maßnahmen schon früh anfangen. Gerade die Schule kann Gelegenheit bieten, sich auszuprobieren und Verantwortung zu übernehmen. Dafür bietet die Aktion Courage e.V., für Schulen, die sich aktiv gegen Rassismus engagieren wollen, eine zuverlässige Begleitung. Um eine "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage" zu werden, müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. Wichtig ist, dass die hierzu vorliegenden Regeln in der Schule diskutiert und [...]
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Freitag, 15. februar 2008

Hut ab,  vor  dem Verein  Walsoder  Tafel  e. V.  Danke  an  alle die  sich  dort  ehrenamtlich  engagieren.  Die Mitglieder der Tafel verdienen und bekommen Anerkennung. Was sind wir für eine Gesellschaft (geworden)? Wann geben wir den "Hilfsbedürftigen"  Anerkennung? Wann stärken wir ihr Selbstbewusstsein? Wann akzeptieren wir sie als Menschen? Wann geben wir Ihnen Chancen? Warum geben wir Ihnen das Gefühl das sie in dieser Gesellschaft keinen Platz, keine Aufgabe, keine Perspektive haben? Hat noch niemand begriffen wieviel Mut dazu gehört sich öffentlich als Tafelversorger zu Bekennen? Wer wird dort versorgt?   Doch nicht  etwa  diejenigen  denen  die  Rezepte  von Herrn  Sarrazin  "Wie  ernähre  ich mich  mit  Hartz  IV"  noch zu  kompliziert  sind?  Wenn einem Politiker nichts mehr einfällt, kann er ja mal auf die treten die eh schon am Boden liegen, stattdessen sollten solche Politiker zurücktreten. In Walsrode 500 Menschen davon 118 Rentner und 87 Kinder (Walsroder Zeitung), auch hier schlägt die gründliche Bürokratie zu. Es wird registriert wen wir versorgen. Daraus wird dann vielleicht ein Wahlkampfthema (ach ja aber nur dann, wenn es sich um ein Wählerpotential handelt für das es sich lohnt).
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Mittwoch, 13. februar 2008

"Die eigene Kultur braucht gewisse Freiheiten" Mitglieder des türkischen Sportvereins Vatan Sport wollen Integration, aber keine Assimilation Von unserem Redaktionsmitglied Frederik Klaustermeyer BREMEN. Die zumeist älteren Herren sitzen an kleinen Tischen, trinken Tee, spielen Karten, diskutieren miteinander. Nicht selten geht es bei den Gesprächen im Vereinsheim vom türkischen "Kultur und Sport Verein Vatan Sport Bremen" um ein Thema: die jüngsten Äußerungen Recep Tayyip Erdogans zur Anpassung der in Deutschland lebenden Türken.Dabei ist dessen Ablehnung der Assimilation hier nichts Neues: "Wir verstehen nicht die Aufregung um Erdogans Äußerungen. Wir sagen schon lange, dass wir für Integration sind, aber gegen Assimilation", sagt der Vereinsvorsitzende Nevzat Özkan, der seit 35 Jahren in Bremen lebt. Mustafa Yavuz, Öffentlichkeitsreferent der Islamischen Föderation Bremen, bestätigt ihn: Die islamischen Verbände hätten bereits seit Langem die nun von Erdogan in Köln vertretene Position bezogen. Auch Yavuz ist es ein Rätsel, warum gerade jetzt die Diskussion um diesen Standpunkt so stark aufgekommen ist. Doch er hat eine Vermutung: "Das wird vielleicht auch von Politikern hochgekocht im Zusammenhang mit den Diskussionen um einen Türkei-Beitritt zur EU." Der 60-jährige Özkan unterscheidet deutlich zwischen Integration und Assimilation. Er betont die Bereitschaft der Türken, mit den Deutschen zusammenzuleben: "Aber einige Deutsche sagen, wir sollen [...]
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Dienstag, 12. februar 2008

Was tun gegen Kinderarmut? Heute ab 13 Uhr Live-Sendung zum Thema aus dem Haus der Zukunft / Eintritt frei Von unserem Redakteur Volker J. Wesslau LÜSSUM-BOCKHORN. "Wir brauchen in unserer Stadt eine breite Diskussion über Armut und soziale Ausgrenzung." Mit dieser Forderung hatte Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter auf den Armutsbericht der Arbeitnehmerkammer reagiert. Um Armut, genauer gesagt um Kinderarmut, geht es am heutigen Dienstag in der Zeit von 13.05 bis 14 Uhr bei einer Live-Sendung aus dem Haus der Zukunft an der Lüssumer Heide."Nordwestradio unterwegs" hat zu einer Gesprächsrunde zum Thema "Ganz unten - Was tun gegen Kinderarmut in Bremen?" eingeladen. Teilnehmer sind die Lüssumer Quartiersmanagerin Heike Binne, die Gesundheits- und Biografieforscherin Prof. Dr. Annelie Keil, sowie Dr. Andreas Farwick, Privatdozent an der Uni Bremen und Experte für Armutsentwicklung in Städten. Außerdem mit von der Partie sind die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft, Sandra Ahrens, und die Blumenthaler SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Margitta Schmidtke.Fast jedes dritte Kind in Bremen unter 15 Jahren kommt aus einem Haushalt, der von Hartz IV lebt. Laut einer UNICEF-Studie geht es Bremer Kindern materiell und gesundheitlich schlechter als ihren Altersgenossen in den anderen Bundesländern. Tenever, Neue Vahr Nord und Kattenturm sind Gebiete, in denen die Lebenssituation der Kinder wohl besonders dramatisch ist. Aber [...]
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Mittwoch, 16. januar 2008

Nur langsam bröckelt die Mauer des Schweigens  (Weser-Kurier) WALSRODE (TIN). Das Thema ist tabu. Kaum jemand spricht über Rechtsextremismus in Walsrode. Auch nicht die Bürgermeisterin. Silke Lorenz ruft tagelang nicht zurück. Erst auf schriftliche Anfrage reagiert die Parteilose - mit "derzeit kein Kommentar". Persönlich erlaubt sie sich den Hinweis, dass sie "rechtsextremistische Aktivitäten in Deutschland für deutlich problematisch" hält. Kein Wort über ihre Stadt. Walsrode liegt im Landkreis Soltau-Fallingbostel. Polizei und Verfassungsschutz in Niedersachsen gilt der Ort eher als weißer Fleck in dem Heidekreis, der in Sachen Rechtsextremismus ohnehin nicht auffalle. "Einzelpersonen sind allerorten aktiv", sagt Behördensprecherin Maren Brandenburger, "organisierte Strukturen sind uns in Walsrode nicht bekannt". Die örtliche Polizei sieht das genauso: Es gebe "ein paar unorganisierte Rechtsextremisten", sagt Sprecher Peter Hoppe in Soltau. Frank Petersen* würde jetzt vielleicht lachen, "wenn das alles nicht so traurig wäre". Er nennt die 25 000-Einwohner-Stadt einen "klaren Schwerpunkt" der braunen Szene im Landkreis. Und in seinem Job kriegt er viel mit, kennt zahlreiche Jugendliche und auch ihre Eltern. Seinen Namen will er nicht veröffentlicht sehen und auch nicht, wo er arbeitet: "Walsrode ist klein." In seinen Augen sind die Neonazis hier "zwar chaotisch, aber keineswegs unorganisiert". Und [...]
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